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Junge Gipfelstürmer wollen es genau wissen

Exkursion des Vereins für Mineralogie und Geowissenschaften Pforzheim – unterwegs mit Hammer, Helm und Handlupe

Rund 30 Kinder aus Kirchberg und Umgebung besuchen im Rahmen der Dorffreizeit 2019 unseren Steinbruch in Marbach-Rielingshausen. Motto der durch den CVJM durchführten Freizeit lautet Gipfelstürmer. Was liegt da also näher, als unserem Steinbruch einen Besuch abzustatten?!

Langsam und weit auseinander gezogen ziehen sich die Reihen der jungen Gipfelstürmer auf dem steilen Weg entlang. Noch wenige Meter trennen die Mädchen und Jungen samt ihren Betreuern vom Steinbruch der Firma Klöpfer. Noch eine langgezogene Linkskurve und die Teilnehmer der diesjährigen CVJM-Freizeit aus Kirchberg können die Verwaltungsgebäude schon sehen. Der eine oder andere würde sich zwar wohl an dieser Stelle eine kleine Abkühlung wünschen, aber Aufgeben geht nicht. Zu groß ist die Vorfreude auf den Besuch des Steinbruchs.

Es ist vollbracht. Hinter der Kurve sehen die Kinder das Logo der Firma Klöpfer. Davor steht schon der Technische Leiter Benjamin Hoffmann mit seinem Megafon bereit und erwartet die Kinder und Jugendlichen zur Führung durch das Werk. Nach einer kurzen Einweisung und den üblichen Sicherheitshinweisen geht es auch gleich los. In der „Waage“ erfahren die Gäste aus dem benachbarten Kirchberg, wie das Gestein seinen Weg in Region findet. Um genau zu bestimmen, welche Menge ausgeliefert wird, werden alle ausliefernden LKWs bei der Einfahrt und Ausfahrt gewogen. Die ermittelte Differenz im Gewicht ist dann die Menge des Gesteins, die zur Weiterverarbeitung oder bereits als Endprodukt an die Baustellen in Stuttgart, Ludwigsburg oder Backnang gehen.

Nach dieser Station macht sich der Tross weiter auf den Weg zu dem Ort, an dem das Gestein aus dem Berg gebrochen wird. Dabei geht es nochmals hoch hinaus, um vom Rand auf die bis zu 90 m tiefe Ausgrabung blicken zu können. Die Kinder sind begeistert, stellen Fragen und wollen vieles genauer wissen. Danach geht es weiter zum Vorbrecher auf der anderen Seite des Geländes. Zum Glück ist der Weg nun abschüssig. Trotzdem kommt man gut ins Schwitzen, bei dem herrlichen Sonnenschein an diesem Tag.

Ihren Abschluss findet die Führung durch den Steinbruch wieder an den Verwaltungsgebäuden. Dort dürfen die jungen Gipfelstürmer sich mit Getränken stärken und einen Blick in den sog. GeoKoffer werfen. Dieser wird dann auch auf das Genauste begutachtet. Viele Fragen prasseln auf Herrn Hoffman ein und jeder möchte die unterschiedlichen Gesteine einmal in der eigenen Hand halten.

Nachdem alles genauestens untersucht und keine Frage offen geblieben ist, ist es Zeit zum Aufbruch. Die jungen Gipfelstürmer müssen weiter. Der nächste Halt auf ihrer Bergtour muss ja schließlich noch erreicht werden. Daher brechen sie auf, sagen voller Dank und voller Eindrücke „Servus“ und ziehen langgezogen, wie an einer Perlenschnur, den Berg hinauf.

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