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Rohstoffe gewinnen im Einklang mit Mensch und Natur

Steinbrüche und Schotterwerke sind imposante Bauwerke, denn dort werden Massen bewegt. Sie greifen im besten Wortsinn in die Natur ein und entnehmen mineralische Rohstoffe aus dem Boden. Einen wertvollen Bodenschatz aus heimatlichem Grund, der oft verkannt wird, aber den jeder von uns tagtäglich ganz selbstverständlich – direkt oder indirekt – nutzt. Vom Gebäudefundament über den verlegten Wasseranschluss bis hin zur Straße seines Wohnhauses. Jeder braucht Verbindungen zur kleinen und großen Welt.

Im Jahre 2008 hat die Firma Klöpfer GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Winnenden-Birkmannsweiler ihren Steinbruch in Weiler zum Stein nach erfolgter Rekultivierung der Natur überlassen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach über 30-jähriger Abbautätigkeit sollte dies in einer Dokumentation festgehalten werden. Entstanden ist ein spannendes Buch mit dem Titel »Steinbruch im Profil« über das Leben eines Steinbruchs in seinen unterschiedlichen Entwicklungszyklen. Auf 172 Seiten entdeckt der Leser nun den Steinbruch aus verschiedenen Blickwinkeln anhand einer Vielzahl von Geschichten, Reportagen, Porträts und faszinierenden Bildaufnahmen - von der Entstehung, über die Abbauphase, bis hin zur Rekultivierung und Inbesitznahme durch die Natur.

Zu Wort kommen im Buch unterschiedlichste Persönlichkeiten, die den Steinbruch erlebbar machen: Mitglieder der örtlichen NABU-Gruppe berichten über die zahlreichen Beobachtungen nach der Rekultivierung, Bildhauer beschreiben ihren Schaffensprozess mit dem Gestein und Zeitzeugen erinnen sich an längst vergangene Tage des Steinabbaus. Dazu gibt es so überraschende Einblicke wie das Gespräch mit Elke Ahles, einer sympathischen Frau und tüchtigen Mitarbeiterin Klöpfers, die täglich einen vollbeladenen Muldenkipper mit 110 Tonnen Gesamtgewicht im Steinbruch lenkt. Die Entstehung des Abbaugesteins Muschelkalk wird genauso leicht verständlich beschrieben wie die technischen Abläufe in einem aktiven Steinbruch.

Doch warum macht sich ein Unternehmen die Mühe, solch ein Werk zu schaffen? „Die Abbaudauer in einem Steinbruch geht über Jahrzehnte“, so Hermann R. Klöpfer, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Firma. „Als verlässlicher Partner wollen wir transparent und offen darlegen, dass wir als Unternehmen verantwortungsbewusst und verlässlich handeln.“ Dass man sich auf Klöpfers Wort verlassen könne, zeige sich in besonderer Weise an der Geschichte des ehemaligen Steinbruchs in Weiler zum Stein, so Hermann R. Klöpfer abschließend. Hier werde sichtbar, dass im Hause Klöpfer das Prinzip der Nachhaltigkeit gelebt werde. Das Buch „Steinbruch im Profil“ geht zunächst an Geschäftspartner und Mitarbeiter des Unternehmens.

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