Im Jahre 1949 begann Jakob Klöpfer, seinerzeit Landwirt und Großvater der
heutigen geschäfts-
führenden Gesellschafter Hermann R. und Hans-Martin
Klöpfer, einen Erdbaubetrieb, der sich
auf den Aushub von Baugruben und
Hauskanälen beschränkte. Der "Maschinenfuhrpark" bestand
damals aus
Schaufel, Spaten, Pickel und einem Ackerschlepper mit Anhänger.
Die im Jahre
1954 mit den Söhnen Hermann und Werner aus der Taufe gehobene Firma
J.
Klöpfer & Söhne arbeitete bereits im Zeichen des Wirtschaftswunders und der
technischen
Weiterentwicklung mit moderneren Baugeräten, z.B. einem
Fuchs-Bagger mit 0,20m³ Löffelinhalt.
Mit der Ausweitung des
Aufgabenbereiches unter anderem in den Tief- und Strassenbau wurden
immer
größere Baumaschinen sowie die räumliche Ausdehnung über Winnenden hinaus
notwendig.
Mit dem Steinbruch in Leutenbach-Weiler zum Stein und dem Kauf eines weiteren
in Marbach-Rielingshausen
1963 durch die bereits umfirmierte J. Klöpfer & Söhne Tiefbau OHG
wurde
die Grundlage geschaffen, um auch in auftragsärmeren Zeiten leistungsfähig am
Markt zu
bleiben. Dies führte zu einer unerwarteten Vergrößerung des
Betriebes von 50 Beschäftigten im
Jahre 1959 auf 150 Beschäftigte im Jahre
1969.
Bei der Durchführung von hauptsächlich öffentlichen Aufträgen wurde die
noch junge Bauunter-
nehmung bald als schnelle Truppe" gehandelt. Aber auch
mit Spezialaufgaben z.B. im Fels oder
unter Wasser machte die Firma sich
einen Namen.
Besonders erwähnenswert ist hier die Herstellung der
Wasserversorgung und Entwässerung der
Burgruine Hohenneuffen, bei der unter
schwerstem körperlichem Einsatz am steilen Hang gebaut
wurde. Zu diesem
Bauvorhaben im Jahre 1964 existiert sogar altes Filmmaterial. Und um diesen
Einsatz nicht in
Vergessenheit geraten zu lassen, wurde 2002 im Anschluß an eine historische
Bahnfahrt das 50jährige Firmenjubiläum mit 500 Gästen auf der Burgruine
gefeiert.
Die Ausweitung auf die Schotterwerke machte sich bereits während der in den
Jahren 1965-67
hereinbrechenden Rezession bezahlt. Durch die so überstandene
Krise bestärkt, nahm die
Firmenleitung schon vor Beginn der zweiten Rezession
der Jahre 1973-77 Kontakt zu Auftrag-
gebern im Iran und in Libyen auf. Aus
diesen Bemühungen gingen mehrere Aufträge im Iran
sowie ein Großauftrag in
Libyen hervor. Eine kreative Firmenleitung mit dem Gefühl für das
Machbare
hatte so dafür gesorgt, dass die damals 260 bestehenden Arbeitsplätze weiterhin
gesichert waren.
Unter dem pragmatischen Motto des Gründers Was können wir, was können wir
nicht?" setzte
sich die Erfolgsgeschichte der ab 1976 als J.Klöpfer &
Söhne Tiefbau GmbH & Co. KG bekannten
Firma fort.1982 wurde der
Steinbruch in Bartholomä erworben, und später als Beteiligung in den Firmenverbund
integriert.
Seit den 90er Jahren verfolgte die Firma Klöpfer die Idee, durch
Beteiligungen an verschiedenen
Unternehmen flexibel auf die Marktbedürfnisse
reagieren zu können und die ganze
Palette erforderlicher Dienstleistungen in
der Siedlungswirtschaft anzubieten. Unter anderem engagierte
sich Klöpfer
sofort nach der Wende in den neuen Bundesländern. An mehreren Standorten
entstanden moderne Betriebsstätten und zahlreiche
Arbeitsplätze.